Roman Payer

Tenor
  • Biografie
Roman Payer

Bereits im Alter von acht Jahren begann der gebürtige Wiener Roman Payer seine musikalische Ausbildung. Er war Mitglied und später auch Sopransolist der Wiener Sängerknaben. Seine Gesangsausbildung absolvierte er am Konservatorium seiner Heimatstadt bei Helga Wagner sowie bei Lucia Meschwitz und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Schon früh konnte der junge Tenor Bühnenerfahrungen sammeln.

Er sang u.a. den Lehrbuben in Die Meistersinger von Nürnberg an der Volksoper Wien und wirkte in Kinderopern der Wiener Staatsoper mit. Desweiteren sang er den Stanislaus in Der Vogelhändler bei den Operettenfestspielen Bad Hall.

Roman Payer war festes Ensemblemitglied am Theater Augsburg und am Landestheater Coburg, wo er sich das lyr. Tenorfach erarbeiten konnte.

Der Sänger gastierte mit dem Tichon in Katja Kabanova am Theater Regensburg. Es folgten der Tamino an der Oper Leipzig und der Manuel in Netzers Mara am Theater Innsbruck.

Am Theater St. Gallen übernahm Roman Payer in der Produktion Eine Nacht in Venedig den Herzog, in Die Entführung aus dem Serail den Belmonte und debütierte mit großem Erfolg als Lenski in Eugen Onegin.

An der Dresdner Semperoper war der Tenor erstmals als Baron Kronthal in Der Wildschütz zu erleben. Dort hatte er bei einem kurzfristigen Einspringen auch großen Erfolg als Max in Der Freischütz und übernahm zudem den Tamino und den Lenski in Eugen Onegin. Am Theater Coburg konnte er seinen ersten Florestan singen und im April 2017 debütierte er dort sehr erfolgreich mit dem Parsifal.
In der aktuellen Spielzeit singt er den Florestan in St. Gallen, debütiert als Ferdinand in Martins Der Sturm am Staatstheater Saarbrücken und wird bei den Seefestspielen in Mörbisch als Tassilo in Gräfin Mariza zu erleben sein.

Neben seiner Bühnentätigkeit ist Roman Payer auch als Lied- und Konzertsänger gefragt: Werke von Händel, Haydn, Mozart, Bruckner und Mendelssohn-Bartholdy stehen hier auf seiner Repertoireliste.