Dino Lüthy

Tenor
  • Biografie
Dino Lüthy

Der Schweizer Tenor Dino Lüthy erhielt, nach einem Mathematikstudium in Bern, seine musikalische Ausbildung in Basel bei Prof. Gerd Türk, wo er bis 2013 studierte. Danach wechselte er an die Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, wo er bis heute von Prof. Ludwig Grabmeier unterrichtet wird. Studienergänzend besuchte er Meisterkurse bei Margreet Honig und bei Alessandro di Marchi.

Schon während seines Studiums konnte Dino Lüthy z.B. als Chinese Man und Phoebus in The Fairy Queen am Theater Basel erste Bühnenerfahrungen sammeln. In Düsseldorf übernahm er in verschiedenen Hochschulproduktionen Rollen wie den Sam Kaplan in Street Scene, den Oronte in Alcina und den Alfred in Die Fledermaus.

Im Sommer 2014 sang er am Teatro Poliziano in Montepulciano die Partie des Ferrando in Cosi fan tutte und den Silvio in der szenischen Version von Acis und Galatea bei den Händelfestspielen in Halle. Im September 2015 war er in München im Schloss Nymphenburg und im Cuvilliés Theater als Fracasso in La finta semplice zu hören sein. Zudem debütierte er bei den Sommerfestspielen in schweizerischen Selzach als Nemorino in L´elisir d'amore.

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Dino Lüthy Mitglied im Opernstudio der Oper Köln und dort in verschiedensten Rollen zu erleben. Auf der Bühne der Oper Köln singt er den Arturo in Lucia di Lammermoor und den Jaquino in Fidelio und  den Walther von der Vogelweide in Tannhäuser. Zudem ist er in Gassmann's Gli uccellatori als Il Marchese Riccardo zu hören.

Auftritte als Konzertsänger runden das künstlerische Profil des jungen Sängers ab. So sang Dino Lüthy unter anderem Arien aus Bachs Matthäuspassion, Grauns Der Tod Jesu, Kantaten von Janáček, Händels Messias und Saul, Bruckners f-moll Messe und das Stabat Mater von Dvorak.