Vida Mikneviciute

Sopran
 Vida Mikneviciute

Die litauische Sopranistin Vida Mikneviciute besuchte zunächst das Musikgymnasium, studierte dann Gesang an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in Kaunas und war Erasmus-Stipendiatin an der Leipziger Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy". Sie gewann viele Preise, u.a. den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim Robert-Stolz-Gesangswettbewerb „Wiener Operette" in Hamburg und ist u.a. Stipendiatin der Barenberg-Bank für künstlerische Entwicklung Hamburg sowie des Concorso Riccardo Zandonai in Riva del Garda.

Von 2005 bis 2007 war Vida Mikneviciute Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich und gastierte beim Festival Aix-en-Provence und am Theater Basel. Von 2008 bis 2010 war die Sopranistin im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper engagiert, wo sie u. a. als Pamina in Die Zauberflöte, Micaëla in Carmen, Wellgunde und Freia in Das Rheingold sowie als Helmwige in Die Walküre zu erleben war.

Seit 2011 gehört die Sängerin zum Ensemble des Staatstheaters Mainz. Ihr dortiges Repertoire umfasst Rollen wie die Elettra in Idomeneo, Tatjana in Eugen Onegin, Fiordiligi in Così fan tutte, Margherita in Mefistofele und Violetta in La Traviata. Desweiteren gab sie Rollendebüts als Eva in Die Meistersinger von Nürnberg und Margarete in Boitos Faust.

Gastengagements führten Vida Mikneviciute u.a. als Freia in Das Rheingold mit der Hamburgischen Staatsoper nach Brisbane, als Marietta in Die tote Stadt an das Theater Freiburg, als Kaiserin in Die Frau ohne Schatten nach Kassel sowie als Sylva Varescú in Die Csárdásfürstin nach Frankfurt. 2016 sang die Sopranistin die Irene in Rienzi an der Oper Leipzig, debütierte als Helmwige in Die Walküre unter Maestro Barenboim an der Staatsoper Berlin und hatte großen Erfolg mit ihrem Debüt als Kaiserin in Die Frau ohne Schatten am Staatstheater Wiesbaden. 2017 präsentierte sie sich erstmals als Chrysothemis in Elektra im Staatstheater Kassel, als Ursula in Matthis der Maler in Mainz sowie als Elisabeth in Tannhäuser an der Lettischen Nationaloper in Riga .Aktuell ist sie in Kassel als Maddalena in Andrea Chenier zu erleben.

Regelmäßige Konzertauftritte u.a. in der Tonhalle Zürich, in der Laeiszhalle Hamburg, beim finnischen Valery-Gergiev-Festival in Mikkeli sowie in ihrem Heimatland Litauen runden ihr künstlerisches Profil ab.