Susanne Serfling

Sopran
Susanne Serfling

Die Sopranistin Susanne Serfling studierte nach einer klassischen Ballettausbildung Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Hannerose Katterfeld. Ergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Julia Varady und Wolfram Rieger. Susanne Serfling ist Preisträgerin des Lotte-Lenya Gesangswettbewerbes und Bundeswettbewerbes Gesang 2000. Zudem ist sie Stipendiatin der Europäischen Kulturstiftung 2002.

Schon während ihres Studiums gastierte Susanne Serfling als Papagena und als Gorgo in Des Esels Schatten an der Staatsoper Berlin sowie an der Komischen Oper Berlin als Minerva in Orpheus in der Unterwelt und als Adele in der Fledermaus. Bei den Salzburger Festspielen 2002 trat sie in einem Abend mit Musik von Offenbach und Gedichten von Robert Gernhardt auf. Ihr erstes Festengagement führte sie ans Theater Erfurt, wo sie u.a. erfolgreich als Gretel in Hänsel und Gretel mitwirkte.

2005 wechselte die junge Sopranistin in das Ensemble des Staatstheaters Darmstadt. Nachdem sie sich zunächst mit Titelpartien wie Poppea, Iphigenie, Kluge und Anne Frank präsentierte, debütierte sie erfolgreich im lyrisch-dramatischen Fach mit der Partie der Rachel in La Juive. Weitere Glanzpunkte konnte sie als Katja Kabanowa, als Mimi in La Bohème und Sieglinde in Die Walküre setzen. Weiters sang sie dort erstmals die Cio-Cio San in Madama Butterfly, die Giorgetta, Suor Angelica, Salome und Desdemona. Mit letztgenannten Partien war sie auch am Theater Detmold zu Gast. Letzte Engagements beinhalten ihr Rollendebüt als Leonore in Fidelio am Theater Koblenz, die Agathe in Der Freischütz am Staatstheater Darmstadt, ihre erste Chrysothemis in Elektra am Landestheater Detmold und Staatstheater Cottbus sowie die Micaela in Carmen in Darmstadt und die Blanche in Dialogues des Carmelites am Theater Hof.

Zu ihren aktuellen Aufgaben gehören u.a. ihr Rollendebüt als Senta in Der fliegende Holländer am Theater Koblenz sowie die Salome am Theater Magdeburg.

Ihr breitgefächertes Konzertrepertoire reicht von Mozart über Brahms, Mendelssohn, Strauss und Mahler bis hin zu Kurt Weill. Im Konzertbereich war die Sopranistin mit Mahlers 8. Sinfonie in Gießen und mit den sieben Todsünden an der Berliner Philharmonie zu hören. In Zusammenarbeit mit Wolfram Rieger gab Susanne Serfling Liederabende in Berlin, New York und Alaska.