Nora Friedrichs

Sopran
Nora Friedrichs

Die junge deutsche Sopranistin Nora Friedrichs absolvierte ihr Gesangsstudium mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Renate Behle und Burkhard Kehring.

Nora Friedrichs ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe wie dem Stella Maris Wettbewerb 2014 und dem Mozart Wettbewerb der Stadt Hamburg. Zudem ist sie Stipendiatin der Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung und erhielt den Hermann und Milena Ebel-Preis.

Bereits während ihres Studiums debütierte die junge Sopranistin an der Oper Kiel als Pamina und Papagena in Die Zauberflöte, wirkte an der Hamburgischen Staatsoper in einer Produktion des dortigen Opernstudios von Rameaus Les Indes Galantes mit und gestaltete 2010 am selben Haus die Hauptpartie der Lola Markham in Douglas Moores´ Gallantry.

Von 2013 - 2015 war Nora Friedrichs im Opernstudio der Oper Frankfurt engagiert und auf der dortigen Bühne als Zerlina in Don Giovanni, als Taumännchen in Hänsel und Gretel, als Damigella in Monteverdis L'Incoronazione di Poppea und als Yvette in der Frankfurter Erstaufführung von Mieczysław Weinbergs Die Passagierin zu erleben. Zudem sang sie in Frankfurt die Rosa in Le cantatrici villane sowie die Maxi in der Uraufführung von Michael Langemanns Anna Toll oder die Liebe der Treue.

Im Herbst 2015 debütierte Nora Friedrichs als Oscar in Verdis Un ballo in maschera an der Staatsoper Berlin, wo sie sich im November 2016 erstmals als Königin der Nacht in Die Zauberflöte präsentierte. Im Mai 2017 war sie in Frankfurt erstmals als Fiakermilli in Arabella zu erleben.

Die neue Saison beginnt für Nora Friedrichs mit ihrem Rollendebüt als Blonde in Die Entführung aus dem Serail an der Oper Frankfurt. In der Spielzeit 17/18 ist Nora Friedrichs festes Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, wo sie u.a. als Königin der Nacht in Die Zauberflöte, Atalanta in Serse und wiederum als Blonde zu hören ist.

Ihre rege Konzerttätigkeit führte Nora Friedrichs u.a. zu den Hamburger »Gustav Mahler-Tagen«, wo sie neben Thomas Hampson auftrat, an das Thalia Theater, in das Rolf-Liebermann-Studio des NDR und in die Kleine Musikhalle Hamburg sowie nach Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Frankreich.