Mirjam Tola

Sopran
  • Biografie
Mirjam Tola

Die albanische Sopranistin Mirjam Tola absolvierte ihre musikalische Ausbildung an der Akademia e Arteve in Tirana bei Prof. Suzana Frashri und ein Aufbaustudium am Salzburger Mozarteum bei Prof. Boris Bakow.

Die Sopranistin ist Sonderpreisträgerin des Puccini-Wettbewerbs in New York sowie des „Loren L. Zachary International Vocal Competition" Wettbewerbs in Kalifornien und erhielt zudem die Eberhard Waechter-Medaille von der Staatsoper Wien.

Mirjam Tola debütierte im Kleinen Festspielhaus Salzburg als Adalgisa in Norma und sang diese Partie kurz darauf mit großem Erfolg an der Berliner Staatsoper.

Gastengagements führten die Künstlerin u.a. als Tosca, als Maddalena in Andrea Chénier, Fata Morgana in Die Liebe zu den drei Orangen und Suor Angelica an das Opernhaus in Ljubljana. Es folgten am Teatro Verdi Trieste die Anna in Die sieben Todsünden, die Desdemona in Otello, die Suor Angelica und die Tosca sowie an der Staatsoper Hamburg wiederum die Tosca und die Gräfin in Le nozze di Figaro. Von 2010-2012 war Mirjam Tola Ensemblemitglied an der Hamburgischen Staatsoper und stand dort u.a als Micaela in Carmen, als Mimi in La Bohème, Nedda in I Pagiacci und Fiordiligi in Cosi fan tutte auf der Bühne. Dem Haus ist sie weiterhin als Gast, z.B. als Mimi und Tosca verbunden, und arbeitet  international als freischaffende Künstlerin.

So war die Sopranistin als Tosca in Brescia, Pavia, Cremona und Como zu erleben, debütierte am Aalto-Theater Essen als Mimi und reüssierte als Tosca am Staatstheater Kassel. In Ljubljana stand sie in La Bohème auf der Bühne und wiederum als Tosca an den Wuppertaler Bühnen, wo sie auch als Tatjana in Eugen Onegin zu hören war. In Januar 2017 gab Mirjam Tola ihr Rollendebüt als Cio-Cio San in Madama Butterfly an der Oper von Ljubljana.

Zusätzlich entfaltet Mirjam Tola eine umfangreiche Konzertaktivität, die sie an internationale Konzerthäuser wie die Carnegie Hall in New York und nach Connecticut-New Heaven führte. Sie arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Nello Santi, Anton Guadagno, Simone Young, Massimo Zanetti, Will Humburg, Peter Schneider, Karen Kamensek, Markus Poschner und Matthias Foremny zusammen.