Jennifer Maines

Sopran
Jennifer Maines

Die kanadische Sopranistin Jennifer Maines absolvierte ihr Gesangsstudium bei William Neill an der Universität von Toronto und an der McGill University. Als junge Sängerin sammelte sie mit Partien wie der Zerlina, Adele und der Micaela Bühnenerfahrungen in kleineren Opernhäusern in ihrer Heimat.

Seit der Spielzeit 2003/04 ist Jennifer Maines festes Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater in Innsbruck. Sie debütierte dort in vielen Partien, wie als Gräfin Mariza und als Giulietta in Hoffmanns Erzählungen

Ihr Repertoire umfasst das deutsche wie auch das italienische dramatische Sopran-Fach. So singt sie die Tosca, Manon Lescaut und Minnie in La fanciulla del West wie auch die SalomeSenta, Elsa und die Marietta in Korngolds Die tote Stadt. Für ihre Interpretation der Kundry im Parsifal wurde sie mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis, dem Goldenen Schikaneder 2015 in der Kategorie „Beste Weibliche Hauptrolle" ausgezeichnet.

Gastengagements führten die Sopranistin als Duchess in Powder Her Face nach St. Gallen und an die Oper Bonn, als Ortrud in Lohengrin an die Düsseldorfer Rheinoper und als Marietta in Die tote Stadt nach Hof.

Rollendebüts in der Spielzeit 2015/16 waren für Jennifer Maines die Leonore in Fidelio und die Venus in Tannhäuser an ihrem Stammhaus sowie ein Gastengagement als Chimene in Massenets Le Cid am Theater St. Gallen. Ganz besonderen Erfolg konnte sie mit der Turandot verbuchen, mit der die Sängerin Publikum und Presse vollkommen überzeugte.In der Spielzeit 16/17 ist die Sopranistin am Tiroler Landestheater in Innsbruck u.a. als Fremde Fürstin in Rusalka und am Staatstheater Saarbrücken als Venus in Tannhäuser zu erleben.