Yulia Sokolik

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  • Biografie
Yulia Sokolik

Die 1989 geborene russische Mezzosopranistin Yulia Sokolik absolvierte ihr Gesangsstudium an der Moskauer Gnesins Universität bei Olga Dementieva und an der Musikhochschule Hannover bei Gudrun Pelker.

Yulia Sokolik ist u.a. Preisträgerin des Zara Doluchanowa Gesangswettbewerbes in Kaliningrad und des Internationalen Alex Iwanow Wettbewerbes in Tver. Zudem ist sie Stipendiatin der Juri Rozum Stiftung und der Walter und Charlotte Hamel Stiftung.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte die junge Mezzosopranistin in Hochschulaufführungen als Dorabella in Cosi fan tutte und als Bradamante in Händels Alcina am Theater Osnabrück.

Von 2012-14 war Yulia Sokolik Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München, wo sie als Page in Rigoletto, als Elisabeth Zimmer in Henzes Elegie für junge Liebende, als Fjodor in Boris Gonudow, als Zaida in Il turco in Italia und als Küchenjunge in Rusalka zu erleben war.

Seit der Spielzeit 2014/15 ist die junge Mezzosopranistin Ensemblemitglied am Staatstheater Oldenburg, wo sie sich erstmals als Meg Page in Verdis Falstaff dem Publikum präsentierte. Es folgten Partien wie die Dejanira und Lichas in Händels Herkules und der Cherubino in Le nozze di Figaro. Desweiteren war Yulia Sokolik in Oldenburg in der Titelpartie von Xerxes, als Hänsel in Hänsel und Gretel sowie als Hippolyta in A Midsummer Night's Dream zu erleben.

Im Sommer 2016 debütierte sie bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als Emilia in Cesti's Le nozze in sogno.

In der aktuellen Spielzeit ist sie in Oldenburg als Siegrune in Die Walküre, als Mercédès in Carmen und als Angelina in La Cenerentola zu erleben. An der Oper Halle debütierte sie zudem als Smeton in Anna Bolena.