Shavleg Armasi

Bass
Shavleg Armasi

Der georgische Bassist Shavleg Armasi absolvierte sein Gesangsstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt Tbilisi und an der Musikuniversität in Graz. Studienergänzend besuchte der Bassist Meisterkurse bei Krassimira Stoyanova, Edoardo Müller, Hilde Zadek und Sylvia Geszty. Shavleg Armasi ist Preisträger des Ferruccio Tagliavini Wettbewerbes, des XIII Gesangswettbewerbes in Bilbao und ist Stipendiat des Richard Wagner Verbandes.

Bereits als Student sammelte er an der Staatlichen Oper Tbilisi erste Bühnenerfahrungen als Leporello, Banco und als Basilio in Il barbiere di Siviglia. Von 2004-2006 war der Bassist Mitglied im Opernstudio der Oper Graz. 

Seit der Spielzeit 2006/07 ist Shavleg Armasi Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover, wo er u.a. die Partien Filippo II in Don Carlo, Banco in Macbeth, Méphistophélès in Faust, Padre Guardiano in Die Macht des Schicksals, Mefistofele in Boitos Mefistofele, Raimondo in Lucia di Lammermoor, Figaro in Die Hochzeit des Figaro, Don Magnifico in La Cenerentola, Osmin in Die Entführung aus dem Serail und Fasolt in Das Rheingold sang.

Gastspiele führten den Bassisten an die Oper Lissabon, als an die Staatsoper Hamburg, an das Theater Magdeburg und mit seinem Debüt als Landgraf in Tannhäuser an das Theater Lübeck. Am Theater Innsbruck übernahm er den Mephistopheles in Gounods Faust und am Staatstheater Wiesbaden gab er gleich mehrere Rollendebüts als Bartolo in Il barbiere di Siviglia, als gefeierter Boris Godunow, als Hagen in Götterdämmerung und Fasolt in Das Rheingold. 17/18 gastiert er u.a. am Theater Kaiserslautern als Raimondo in Lucia di Lammermoor und in Wiesbaden als Leporello in Don Giovanni. In Hannover ist Shavleg Armasi in den Neuproduktionen von Guglielmo Tell als Gessler, Aida als Ramfis sowie in Wiederaufnahmen von Der fliegende Holländer als Daland und Don Carlo als Filippo II zu erleben.

Konzertverpflichtungen des Bassisten beinhalten Dvoraks Stabat mater mit den Prager Symphonikern, die Requien von Mozart und Verdi in Batumi und Tbilisi und Beethovens 9. Sinfonie in Halle.