Michael Dries

Bass
Michael Dries

Der Bassist Michael Dries erhielt seine musikalische Ausbildung an der Bayerischen Singakademie und als Gaststudent an der Opernschule der Hochschule für Musik in München im Prinzregententheater. Er arbeitete dort mit Kurt Moll. Erste Bühnenerfahrungen sammelte Michael Dries bereits während seines Studiums.

Sein erstes Gastengagement führte ihn als Timur in Turandot und Sparafucile in Rigoletto an das Staatstheater Wiesbaden.

Es folgten Festengagements an die Theater Augsburg und an die Deutsche Oper am Rhein. Am Tiroler Landestheater in Innsbruck konnte er sich, begleitet von einigen Gastspielen, viele große Fachpartien erarbeiten.

Michael Dries gastierte an vielen deutschen Bühnen und im Ausland, so z.B. als Baron Ochs am Deutschen Nationaltheater Weimar, König Heinrich an der Opéra National de Lyon, Monterone an der Bayerischen Staatsoper und Don Alfonso an der Hamburgischen Staatsoper. Zu seinem weiteren Repertoire gehören u.a. Partien wie Escamillo in Carmen, Rocco in Fidelio, Osmin in der Entführung, Philipp in Don Carlos, Pogner in Die Meistersinger von Nürnberg, Wotan im Rheingold und Daland im fliegenden Holländer.

Nach einer Spielzeit am Theater Bremen ist Michael Dries nun an der Staatsoper Hannover engagiert. Zu seinen dortigen Aufgaben gehören der Sparafucile in Rigoletto, Don Alfonso in Cosi fan tutte, der Kothner in den Meistersingern von Nürnberg, der Angelotti in Tosca und aktuell der Padre Guardiano und Calatrava in La forza del destino. In der Spielzeit 2017/18 wirkt er u.a. in den Neuproduktionen Der junge Lord, Wilhelm Tell und in den Wiederaufnahmen Manon Lescaut, Don Carlo, Der Freischütz und Die Reise nach Reims mit. Zudem ist er als Sarastro in Die Zauberflöte zu erleben.

Neben seiner regen Operntätigkeit ist Michael Dries ein gefragter Konzertsänger, wobei sein Repertoire dabei von den Passionen Bachs, den Oratorien von Händel und Haydn, über die Requien von Mozart und Verdi bis zu Beethovens 9. Sinfonie und Dvoraks Stabat mater reicht.