Rafael Bruck

Bariton
Rafael Bruck

Der deutsch-mexikanische Bariton Rafael Bruck wurde in Köln geboren und studierte in Freiburg und Köln Romanistik, Schulmusik und Gesang bei Angela Nick, Mario Hoff und Johannes Martin Kränzle. Weitere Impulse erhielt er in Meisterkursen u.a. bei Brigitte Fassbaender, Hedwig Fassbender, Marjana Lipovšek, Rudolf Piernay und Wolfram Rieger. Zurzeit wird er stimmlich von Edgardo Zayas betreut. Er wurde 2010 mit dem Thomas-Wiese-Förderpreis ausgezeichnet und beim Internationalen Musikwettbewerb Köln 2011 erhielt er einen Sonderpreis in der Kategorie Gesang. 2016 wurde er von den Lesern der Rheinischen Post zum besten Sänger der Spielzeit gewählt und erhielt einen Theater-Oscar.

Im Jahr 2010 debütierte Rafael Bruck mit der Titelpartie von Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis an den Städtischen Bühnen Münster. Zudem gastierte er während seiner Studienzeit, u.a. in Bonn, nochmals in Münster und Solingen, und war dann als Mitglied des Jungen Ensembles am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen unter anderem als Baron Douphol in La Traviata, Jäger in Rusalka und 2. Nazarener in Salome zu erleben.

Seit 2012/2013 ist Rafael Bruck fest engagiertes Mitglied des Ensembles des Theaters Mönchengladbach/Krefeld und war hier bereits u.a. als Graf Almaviva in Le nozze di Figaro, Lescaut in Manon, Freddy in My Fair Lady, Figaro in Der Barbier von Sevilla und mit der Baritonpartie von Carl Orffs Carmina Burana im Ballettabend von Robert North zu hören. Desweiteren war er als Marco in Gianni Schicchi, Silvano in Un ballo in maschera sowie Heerrufer in Lohengrin zu erleben. 17/18 singt gibt er zudem sein Rollendebüt als Hamlet.

Im Konzertbereich arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Helmuth Rilling, Peter Schreier und Morten Schuldt-Jensen und tritt regelmäßig mit allen großen Basspartien in Erscheinung, wobei ein Schwerpunkt auf den großen Oratorien von Bach, Haydn, Händel und Mendelssohn liegt.