Daniel Moon

Bariton
  • Biografie
Daniel Moon

Der koreanische Bariton Daniel Moon studierte Oper und Gesang an der Seoul National Universität und an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei Rudolf Piernay. In Südkorea erhielt er u. a. den 1. Preis beim Franz-Schubert-Wettbewerb in Seoul sowie den 1. Preis beim Dong-A Wettbewerb und die damit verbundene Aufnahme unter die vom Staat Süd-Korea in ganz besonderer Weise geförderten Nachwuchsmusiker.

Daniel Moon ist zudem Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe wie des Maria-Callas-Grand-Prix Gesangswettbewerbes, des Internationalen Verviers-Gesangswettbewerbes und des Internationalen Tschaikowsky-Gesangswettbewerbes in Moskau.

Von 2008-14 war Daniel Moon festes Ensemblemitglied am Theater Osnabrück, wo er in den großen Partien seines Faches zu hören war. Dort sang er den Posa in Don Carlos, den Wolfram von Eschenbach in Tannhäuser, den Giorgio Germont in La Traviata und den Sharpless in Madama Butterfly. Des Weiteren sang er unter anderem den Don Giovanni, den Amonasro in Aida, einen umjubelten Don Carlos in La forza del destino und den Belcore in L´elisir d'amore sowie den Marcello in La Bohème.

Seit der Spielzeit 2014/15 ist Daniel Moon Ensemblemitglied am Staatstheater Oldenburg, wo er sich als Ford in Falstaff erstmals präsentierte. Zu seinen weiteren dortigen Partien zählen der Graf in Le nozze di Figaro, der Rogoshin in Weinbergs Der Idiot, Peter Besenbinder in Hänsel und Gretel und Lescaut in Puccinis Manon Lescaut. 16/17 gab er wichtige Rollendebüts als Rheingold-Wotan, Escamillo in Carmen und als Macbeth.

In der aktuellen Spielzeit wird er am Staatstheater Oldenburg in der Wiederaufnahme von Carmen wiederum den Escamillo übernehmen sowie sich erstmals als Rigoletto und Dandini in La Cenerentola präsentieren.