Alfredo Daza

Bariton
  • Biografie
Alfredo Daza

Der mexikanische Bariton Alfredo Daza studierte Gesang am Puebla State Conservatory of Music und National Conservatory of Music in Mexiko City. Bereits während des Studiums sang er die Titelpartie in Don Giovanni an der Oper von Mexico City und nach seinem Abschluß den Schaunard in La Bohème an der San Francisco Opera und an der Canadian Opera in Toronto.

Danach folgten seine Debüts als Valentin in Faust am Teatro Carlo Felice in Genua und als Dandini in La Cenerentola an der Oper Rom. In den darauffolgenden Spielzeiten debütierte der Bariton als Figaro in Il barbiere di Siviglia an der Washington Opera und dort sang er auch den Marcello in La Bohème.

In dieser Rolle war er zudem an der New York City Opera und an der Los Angeles Opera sowie im Rahmen der Serie "Live from Lincoln Center" im amerikanischen Fernsehen zu sehen.

Seit der Spielzeit 2003/04 ist Alfredo Daza Ensemblemitglied der Staatsoper Berlin. Hier sang er u.a. den Graf in Le nozze di Figaro, Belcore in L'elisir d'amore, Figaro in Il barbiere di Siviglia, Marcello und den Sharpless in Madama Butterfly. In der Uraufführung von Hans Zenders Chief Joseph sang Alfredo Daza die Titelrolle. Weitere Rollen an der Staatsoper sind jetzt im schwereren Fach der Germont in La Traviata, Ford in Falstaff, der Renato in Un ballo in maschera und der Posa in Don Carlos.

Alfredo Daza gastierte letzthin an der Hamburgischen Staatsoper und an der Oper Köln. In Bologna sang er den Ford und in Triest den Lescaut. Als Germont gastierte er an der Nationaloper Tokyo mit großem Erfolg und mit seinem Debüt als Scarpia in Tosca in St. Gallen konnte er Publikum und Presse gleichermaßen begeistern.

In der aktuellen Spielzeit präsentiert er sich neben anderen Rollen als Giorgio Germont in La Traviata und als Marcello in  an der Staatsoper Berlin und in Los Angeles hatte er gerade großen Erfolg mit dem Zurga in den Perlenfischern unter Domingo.

Eine CD mit Verdi-Arien sowie mit Duetten aus italienischen Opern erschien beim Label MSM.